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"Das Versprechen"
Ein Dokumentarfilm rollt den Fall "Jens Söring" neu auf
 
(ARTE Metropolis, 14.10.2016, Link)
 

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Mehr als 3 Jahre haben Marcus Vetter und Karin Steinberger für ihren Dokumentarfilm über den brutalen Doppelmord an Nancy und Derek Haysom im Jahr 1985 in Lynchburg, Virginia recherchiert. Für den Mord wurde Jens Söring, der deutsche Freund ihrer Tochter Elizabeth, 1990 zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Elizabeth wegen Anstiftung zum Mord zu 90 Jahren. Bis heute sitzen beide in US-Gefängnissen. Ein Fall, der weltweit für Aufsehen sorgte. Bis heute beschuldigt Elizabeth ihren Freund des Mordes an ihren Eltern, Jens Söring hingegen beteuert bis heute seine Unschuld. 11 Mal wurde sein Bewährungsantrag abgelehnt. 2010 verkündigte Tim Kaine, der demokratische Gouverneur von Virginia Sörings Haftüberstellung nach Deutschland, die sein republikanischer Nachfolger, Bob McDonnell am Tag seines Amtsantritts wieder aussetzte. Sitzt Jens Söring seit 30 Jahren unschuldig in Haft?

Eine Geschichte, wie sie Hollywood tragischer nicht hätte erfinden können. 1984 verlieben sich zwei Hochbegabte an der University of Virginia ineinander: Sie, schön, verführerisch und Tochter einer angesehenen Industriellenfamilie aus Virginia. Er, Bonner Diplomatensohn, hochintelligent, ein Nerd. Für ihn ist Liz die große Liebe. Dann passiert der grausame Doppelmord. Die Polizei ermittelt, das Paar flieht, wird wegen Scheckbetrugs verhaftet. Jens Söring gesteht den Mord, um Elizabeth vor der Todesstrafe zu bewahren. Aus Liebe habe er ein falsches Geständnis abgelegt, sagt er später und widerruft.

Der Dokumentarfilm „Das Versprechen. Erste Liebe lebenslänglich“, der im 27. Oktober in die deutschen Kinos kommt erzählt die Geschichte von Liebe, Verrat und Fehlern im amerikanischen Justizsystem und rollt den Fall neu auf: Er kommt Ungereimtheiten und Verfahrensfehler auf die Spur, findet neue Beweise, die vor Gericht nie erwähnt oder als unzulässig erklärt wurden. Er stellt Fragen, die bisher niemand gestellt hat. Wem etwa gehören die nicht identifizierten Fingerabdrücke am Tatort? Wie kann es sein, dass ein befangener Richter über den Fall urteilte und ein FBI-Protokoll unauffindbar ist? Läuft der wahre Täter möglicherweise noch frei herum? Und warum durfte der sexuelle Missbrauch der Tochter durch die Mutter vor Gericht keine Rolle spielen?

Das Interview, das Steinberger und Vetter für ihren Film im Buckingham Correctional Center mit Jens Söring führen, ist das letzte, das er vor einer Kamera geben darf. Durch Zufall kommen die Filmemacher an das gesamte Videomaterial der Prozesse und begeben sich mit zahlreichen Protagonisten auf Spurensuche. Mittlerweile haben DNA-Tests ergeben, dass keine der am Tatort gefundenen Blutspuren von Jens Söring stammen. Und Elizabeth Haysom hat inzwischen erstmals in einem Interview den Missbrauch durch ihre Mutter bestätigt.

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