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Holt die Kanzlerin Jens Söring heim?

(von Iris Klingelhöfer, EXPRESS.DE, 4. Juni 2013, Link)

 

Bonn/Berlin/Bedford County – Holt Bundeskanzlerin Merkel ihn zurück in seine Heimat? Wieder Hoffnung für Jens Söring (46). Sein Freundeskreis organisiert im Vorfeld des Obama-Besuchs in Berlin eine Protest-Aktion: „Yes, we can – Freiheit für Jens!“

Der Diplomatensohn, der in Bonn aufwuchs, schmort seit 27 Jahren wegen Doppelmordes in Virginia (USA) im Knast. Unschuldig, wie Jens Söring immer wieder beteuert. All seine Bewährungs- und Begnadigungsversuche sowie Haftüberstellungsanträge wurde in den USA regelmäßig ablehnt. Jetzt soll Angela Merkel helfen, dass er in ein deutsches Gefängnis überstellt wird.

Dafür gibt es die Aktion. Sie findet am 5. Juni direkt vor Merkels „Haustür“ statt: auf dem Forum des Bundeskanzleramtes. Zwischen 10 und 11 Uhr versammeln sich dort Freunde und Unterstützer Sörings.

„Wir möchten Frau Merkel eine Petition übergeben, in der wir sie bitten, sich im Gespräch mit US-Präsident Barack Obama für den deutschen Staatsbürger Jens Söring einzusetzen“, erklärt Organisator Dr. Wolfgang Welsch. Die Chancen stünden gut, so der 69-Jährige.

Dürfte Söring nach Deutschland, hätte sein Leben im Knast ein absehbares Ende. Anders in Virginia, wo „lebenslänglich“ das auch heißt: Bis zum Tod.

1985 wurden die Eltern von Jens Sörings damaliger Freundin Elizabeth in ihrem Haus in Bedford County (Virginia) ermordet. Ein Jahr später gestand der damals 18-Jährige die Tat – angeblich, um seine geliebte Elizabeth vor der Todesstrafe zu retten.

Sie soll ihm gebeichtet haben, dass sie selbst ihre Eltern getötet hat. Söring glaubte, als Diplomatensohn vor Strafverfolgung geschützt zu sein. Fehlanzeige. Er wurde zu zweimal „Lebenslänglich“ verurteilt (EXPRESS berichtete).

Bringt die Protestaktion die Wende? In einem Hintergrundgespräch will Welsch Angela Merkel besonders auf Florence Cassez ansprechen. Die Französin saß sieben Jahre unschuldig in Mexiko in Haft und kam frei, nachdem Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy auf ihren Fall aufmerksam machte.

„Er rief sie direkt im Gefängnis an und sprach ihr Mut zu“, erzählt Dr. Wolfgang Welsch. „Dieses Szenario ist beispielhaft. Genau das erwarten wir von Frau Merkel auch.“

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