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Rate of false conviction of criminal defendants who are sentenced to death
 
(by Samuel Gross, Barbara O'Brien, Chen Hu & Edward H. Kennedy,
Proceedings of the National Academy of Sciences, vol. 111, no. 20, pp. 7230-7235 (2014)
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Original:

Virtually all observers of the criminal justice system generalize the wrongful conviction rate for capital defendants to all defendants. In a correctional system with 2.3 million prisoners, a wrongful conviction rate of 4% would amount to 92,000 innocent inmates. But there are good reasons to believe that the wrongful conviction rate of non-capital defendants may actually be higher than that for capital defendants. Firstly, those defendants charged with crimes that carry the death penalty are provided public defenders of a higher quality than those charged with more pedestrian offenses. And secondly, federal appellate courts scrutinize capital convictions from state courts much more closely than non-capital state court convictions.

Deutsche Übersetzung:

Praktisch alle Beobachter des Strafrechts verallgemeinern die Rate unschuldig Angeklagter mit Todesstrafe auf alle Angeklagten. In einem Strafvollzugssystem mit 2,3 Millionen Gefangenen würde die Rate von 4% von unschuldig Verurteilten eine Zahl von ca. 92.000 unschuldig Inhaftierter erreichen. Aber es gibt gute Gründe anzunehmen, dass die Rate der falschen Verurteilungen bei Angeklagten anderer Verbrechen womöglich noch höher ist als bei Verbrechen mit Todesstrafe.

Erstens werden die Angeklagten mit Verbrechen, die die Todesstrafe nach sich ziehen oftmals von öffentlichen Verteidigern mit besserer Qualität vertreten als jene mit anderen Straftaten. Und zweitens prüfen die Bundesgerichte die Todesstrafen-Urteile der einzelnen US-Bundesstaaten viel genauer und strenger als die übrigen Urteile an Gerichten der Bundesstaaten.

    Jens Söring ist ein deutscher Schriftsteller, der mehr als 33 Jahre in amerikanischen und englischen Gefängnissen verbrachte für einen Doppelmord, den er nicht begangen hat. 2016 zeigten DNA Tests, dass Blut am Tatort, welches einst ihm zugerechnet wurde, tatsächlich von zwei anderen Männern stammte.

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