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TIMELINE

25. August 1984 – Elizabeth R. Haysom (20 Jahre alt) und Jens Söring (18 Jahre alt) beginnen ihr Studium an der Universität von Virginia als Stipendiaten im ersten Jahr.

Dezember 1984 – Elizabeth und Jens verlieben sich ineinander.

Februar 1985 – Jens trifft Derek und Nancy Haysom zu einem Mittagessen. Es ist sein einziges Treffen mit Elizabeths Eltern.

30. März 1985 – Derek und Nancy werden in ihrem Altersruhesitz in Bedford County ermordet.

31. März 1985 – Einige Stunden später gesteht Elizabeth Jens, dass sie ihre Eltern unter dem Einfluss von Drogen umgebracht hat. Sie behauptet, dass sie sie sexuell missbraucht haben und zeigt große Angst, hingerichtet zu werden. Um Elizabeths Leben zu retten, verspricht Jens die Schuld auf sich zu nehmen, falls sie verhaftet wird. Jens‘ Vater ist ein deutscher Konsularbeamter mittlerer Stufe (Vizekonsul am deutschen Konsulat in Detroit), daher glaubt Jens, er besitze ebenfalls diplomatische Immunität, die seine Strafe auf zehn Jahre in einem Jugendgefängnis in Deutschland beschränken würde. Für den Rest der Nacht studieren Elizabeth und Jens sein falsches Geständnis ein.

3. April 1985 – Nancy Haysoms beste Freundin, Annie Massie, entdeckt die Leichen der Haysoms.

April 1985 – Das Bedford County Sheriff’s Department gibt eine Fahndung nach zwei mit einem Jagdmesser bewaffneten Verdächtigen heraus.

8. April 1985 – Der stellvertretende Sheriff von Bedford County, C.L. Baker stellt in einem Bericht fest, dass ein blutiger Sportschuh-Abdruck am Tatort von „einer Frau oder einem kleinen Mann oder Jungen" stammt. (Jens Schuhgröße ist 5’10‘‘.) Lesen Sie hier diesen Bericht.

7. Juni 1985 – Rick P. Johnson, Wissenschaftler des gerichtsmedizinischen Instituts von Virginia, stellt in einem Gutachten fest, dass ein blutiger Sockenabdruck vom Tatort „der Schuhgröße 6 ½ bis 7 ½ einer Frau oder der Schuhgröße 5 bis 6 eines Mannes entspricht." (Später stellt die Polizei fest, dass Jens die Schuhgröße 8 ½ bis 9 hat). Lesen Sie hier den Bericht.

2. Juli 1985 – Robin L. Young, Wissenschaftler des gerichtsmedizinischen Instituts von Virginia, stellt in einem Gutachten fest, dass sich Elizabeths Fingerabdrücke auf einer Absolute Vodka Flasche befinden, die auf der Hausbar im Wohnzimmer stand, direkt gegenüber von Dereks Leiche. (Derek und Nancy haben beide einen Blutalkoholwert von .22, das ist mehr als doppelt so viel wie das erlaubte Maß bei Trunkenheit am Steuer.) Lesen Sie diesen Bericht hier und klicken Sie hier um eine Polizeiskizze und ein Foto vom Tatort zu sehen, das die Vodka-Flasche in Relation zu Derek zeigt.

12. August 1985 – Mary Jane Burton, Wissenschaftlerin am gerichtsmedizinischen Institut von Virginia, stellt in einem Gutachten fest, dass alle vier Blutgruppen am Tatort vorhanden sind: Die Blutgruppen der Opfer A und AB, und auch B und 0. (Die Spuren B und 0 sind zu klein um weiter untergeordnet zu werden. Elizabeth hat Blutgruppe B, wie 10% der Bevölkerung; Jens hat Blutgruppe 0, wie 43% der Bevölkerung.) Lesen Sie diesen Bericht hier. Die Information zu den Blutgruppen befindet sich in den Tabellen am Ende des Gutachtens.

12. und 13. Oktober 1985 – Elizabeth und Jens fliehen aus den USA nach Europa.

30. April 1986 – Elizabeth und Jens werden in London, England wegen Checkbetrugs verhaftet.

5. bis 8. Juni 1986 – Elizabeth und Jens werden in London von einem Team amerikanischer und britischer Ermittler zu den Morden verhört. Elizabeth wird Kontakt zu ihrem Anwalt erlaubt, Jens aber nicht. (Das Berichtsbuch der Polizeistation gibt an, dass Jens in Isolationshaft gehalten werden soll „to be held incommunicado". (Für Elizabeth wird eine solche Anordnung nicht gegeben.) Hier können Sie das Affidavit des britischen Anwalts Keith Barker lesen, und hier sehen Sie die erste Seite des Polizei-Logbuchs mit der Anordnung „to be held incommunicado".

7. Juni 1986 – In einem aufgezeichneten Verhör sagt Jens den Ermittlern, dass er bereit ist sich für ein Verbrechen schuldig zu bekennen, dass er nicht begangen hat: "Ich kann sehen, dass es passiert, ja. Ich denke es ist eine Möglichkeit. Ich denke es passiert im wirklichen Leben, okay." Lesen Sie hier das Transkript des Verhörs.

8. Juni 1986 – Elizabeth und Jens gestehen beide. Elizabeths Geständnis ist kurz, und die Ermittler erlauben ihr es weg zu erklären als leichtfertige, spöttische Bemerkung. Jens‘ Geständnis ist viel länger und spezifischer, aber er beschreibt mehrere wichtige Einzelheiten falsch – einschließlich der Kleidung eines der Opfer und der Lage des anderen Opfers am Tatort. Lesen Sie hier Elizabeths kurzes Geständnis und hier den vollständigen Text von Jens‘ langem Geständnis (aus Kapitel 9 von „Nicht Schuldig!", Droemer/Knaur, 2012)

24. August 1987 – Nach ihrer Auslieferung in die USA bekennt sich Elizabeth schuldig zu zwei Morden 1. Grades als „accessory before the fact."

6. Oktober 1987 – Elizabeth wird zu zweimal 45 Jahren Gefängnis verurteilt, die nacheinander zu verbüßen sind.

1. August 1989 – Die britische Regierung stimmt einer Auslieferung von Jens an die USA nur zu unter der Bedingung, dass die Todesstrafe nicht verhängt wird.

12. Januar 1990 – Jens wird an die USA ausgeliefert und die Polizei findet heraus, dass sein Fuß 0,5 Inch länger ist als der Sockenabdruck am Tatort. Also entscheidet die Staatsanwaltschaft, nicht den Labor-Spezialisten des Staates Virginia, Rick P. Johnson, für Jens‘ Prozess zu bestellen (vgl. Eintrag zum 7. Juni 1985 oben), sondern stattdessen den freischaffenden Gutachter Robert Hallett zu nutzen, einen ehemaligen F.B.I. Labortechniker (kein Special Agent), der mit Reifen- und Gurtabdrücken gearbeitet hatte. Lesen Sie hier Halletts Aussage bei Jens‘ Prozess.

21. Juni 1990 – Nach einem dreiwöchigen Prozess verurteilt eine Jury Jens schuldig des zweifachen Mordes ersten Grades. In einem Interview nach dem Prozess mit dem „University Journal" sagt Jake Bibb, einer der Jurymitglieder, dass die Jury sechs zu sechs gespalten war, als die Verhandlungen begannen. Sie entschieden sich erst Jens zu verurteilen, nachdem sie Halletts Aussage und Materialien gesichtet hatten. Lesen Sie hier die beglaubigte Stellungnahme von Jake Bibb.

4. September 1990 – Jens wird zu einer zweimal lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt, die nacheinander zu verbüßen ist.

9. und 10. Dezember 1996 – Eine Beweisanhörung findet statt bezüglich des Fehlers der Staatsanwaltschaft, die Verteidigung über alternative Verdächtige zu informieren. Einige Tage nach den Haysom Morden werden zwei Landstreicher an der Straße der Haysom-Residenz in Richtung Roanoke angehalten und durchsucht. Sie haben eine Art Jagdmesser bei sich. Weniger als eine Woche später, benutzen die Landstreicher ein anderes Messer um einen Obdachlosen in Roanoke umzubringen. Lesen Sie hier einen Artikel und hier die beglaubigte Aussage eines Experten.

März 2009 – Die Virginia Law Review veröffentlicht "Invalid Forensic Science Testimony and Wrongful Convictions" von Brandon Garrett und Peter Neufeld, ein Bericht, der sich schon bald als richtungsweisende Studie in diesem Bereich erweist. Auf den Seiten 71 und 72 zeigen die Autoren, dass Robert Hallett eine irreführende Aussage über einen Schuhabdruck im Prozess gegen Charles Fain machte. Dieser verbrachte 18 Jahre im Todestrakt des US-Bundesstaates Idaho, bevor er durch DNA-Tests befreit wurde. Lesen Sie hier die maßgeblichen Seiten des Law Review Artikels.

24. September 2009 – Shelley S. Edler, Wissenschaftlerin beim gerichtsmedizinischen Institut von Virginia, erlässt im Rahmen des Post-Conviction-DNA-Testing Programs ein forensisches Gutachten. 42 Blutspuren vom Tatort der Haysom-Morde werden getestet. 31 sind zu klein oder in zu schlechtem Zustand um Ergebnisse zu erzielen. Die übrigen 11 Proben werden erfolgreich getestet, und sowohl Jens als auch Elizabeth werden als mögliche Urheber ausgeschlossen. Lesen Sie diesen Bericht hier.

21. März 2011 – Tony Buchanan, Einwohner von Bedford County, macht unter Eid eine video-aufgezeichnete Aussage über einen möglichen Verdächtigen. Annähernd zwei Monate nach den Morden bringt ein junges Paar ein Auto zu seiner Werkstatt. Die Frau ist definitiv Elizabeth Haysom, und der Mann ist definitiv nicht Jens Söring. Innerhalb des Wagens sind große Mengen getrockneten Blutes sichtbar und ein blutverschmiertes Jagdmesser. Lesen Sie hier einen Artikel über Tony Buchanan’s Aussage.

Juni 2011 – Der zuständige leitende Ermittler im Haysom Fall, Ricky Gardner, gibt dem ZDF Zoom-Fernsehteam ein Interview, worin er zugibt, dass Jens‘ Verteidigung mit ihrer Kritik an der irreführenden Beweisführung des Sockenabdrucks in Jens‘ Prozess „absolut Recht hat". Klicken Sie hier um das Ricky Gardner Interview zu sehen.

24. Juni 2016 – Der Dokumentarfilm "Das Versprechen" feiert Premiere beim Münchner Filmfest. Der Film zeigt, wie der ursprüngliche leitende Ermittler im Haysom/Söring Fall, Chuck Reid, über ein von F.B.I. Special Agent Ed Sulzbach verfasstes Täterprofil spricht , das die Staatsanwaltschaft 27 Jahre lang verschwiegen hat. Besuchen Sie hier die offizielle Website des Films.

21. Juli 2016 – Nach mehr als fünf Monaten Überprüfung und Analyse übergibt Dr. Andrew Griffiths (University of Portsmouth, England) einen ausführlichen Bericht zu Jens‘ Geständnis vom 8. Juni 1986. Er kommt zu dem Ergebnis, dass das Geständnis „unzuverlässig" sei, aufgrund der angewandten Methoden (z.B. der Verweigerung, einen Anwalt zuzulassen) und aufgrund des Inhalts (z.B. Widersprüche zwischen der Aussage und dem vorgefundenen Tatort).

26. bis 29. Juli 2016 – Shelley S. Edler, Wissenschaftlerin am gerichtsmedizinischen Institut von Virginia, bestätigt, dass zwei der elf Blutproben, die sie im Jahr 2009 erfolgreich auf DNA testete – die Spuren 2FE und 6FE – der Blutgruppe 0 entsprachen. Dies kann durch ein Abgleichen der Seite 3 ihres DNA Testberichts mit den Seiten 10 und 11 des serologischen Berichts vom 12. August 1985 überprüft werden. Die beiden Opfer hatten die Blutgruppen A und AB, also muss das am Tatort gefundene Blut der Blutgruppe 0 vom Täter stammen. Frau Edler zufolge ist Jens Söring definitiv als möglicher Urheber der zwei Blutspuren 2FE und 6FE durch DNA-Analyse ausgeschlossen. Klicken Sie auf die Einträge zum 12. August 1985 (hier) und zum 24. September 2009 (hier), um die beiden forensischen Berichte zu lesen.

27. Oktober 2016 -- Shelley S. Edler, Wissenschaflterin am gerichtsmedizinischen Institut von Virginia, bestätigt, dass zwei der Blutspuren, die sie im Jahr 2009 auf DNA testete -- die Spuren 23K Stain #1 und 7FE Stain #1 -- von einem Mann mit der Blutgruppe AB hinterlassen wurden. Derek Haysom konnte diese beiden Spuren nicht hinterlassen, weil er Blutgruppe A hat. Nancy Haysom konnte diese Spuren nicht hinterlassen, weil sie eine Frau ist. Jens Söring kann sie nicht hinterlassen haben, denn er hat Blutgruppe 0. Und Elizabeth Haysom konnte sie nicht hinterlassen, weil sie eine Frau ist mit Blutgruppe B. Daraus folgt, dass ein zweiter unbekannter Täter am Tatort war, der sich verletzte und dabei 23K #1 und 7FE #1 hinterließ. Dieser Täter ist männlich und hat Blutgruppe AB.

16. November 2016 -- Der ursprünglich leitende Ermittler im Fall Haysom/Söring, Chuck Reid, schreibt einen Brief an Gouverneur Terence M. McAuliffe und bittet um eine Unschuldserklärung ("pardon") für Jens, weil er unschuldig ist. Mit diesem Brief sendet Chuck Reid auch ein Dokument, das er kürzlich in seinen persönlichen Unterlagen entdeckte: ein Brief des ehemaligen Staatsanwalts James Updike, datiert vom 18. Juni 1985, das Bezug nimmt auf das F.B.I. Täterprofil und seine Schlussfolgerung. Dieser Brief beweist, dass Ricky Gardners wiederholte Leugnung der Existenz des Täterprofils unwahr ist -- siehe auch den Abschnitt zum 24. Juni 2016, oben.

Januar 2017 -- Lantern Books veröffentlicht "A Far, Far Better Thing -- Did a Fatal Attraction Lead to a Wrongful Conviction?", von Jens Söring und Bill Sizemore, mit einem Vorwort von Martin Sheen. (Der Schauspieler ist seit 2006 in kontinuierlichem Kontakt mit Jens.) In diesem True-Crime Buch erzählt Jens die tragischen Ereignisse von 1986-1990, während der für den Pulitzer-Preis nominierte Journalist Bill Sizemore die neuen Beweise untersucht und die Hauptfiguren noch einmal interviewt.

3. Mai 2017 -- Der amtierende Sheriff von Albemarle County, Virginia, J.E. "Chip" Harding, veröffentlicht einen 19-seitigen Bericht (Original  bzw. übersetzt ) seiner Untersuchung der Haysom-Morde. Nachdem er den Fall mehr als 200 Arbeitsstunden untersuchte, kam er zu dem Ergebnis, dass die Beweise Jens Sörings Unschuld unterstützen. Er bat daher Gouverneur Terence M. McAuliffe, Jens Söring einen Pardon zu gewähren.

27. September 2017 -- Der amtierende Sheriff von Albemarle County, J.E. "Chip" Harding haelt eine zweite Pressekonferenz zum Fall Haysom/Soring, bei der er verschiedene Expertengutachten (die vier übersetzten Gutachten: G1G2G3G4 ) vorstellt.

10. Oktober 2017 -- Das Virginia Parole Board führte die dreizehnte Anhörung von Jens Sörings laufendem Antrag auf frühzeitige Entlassung auf Bewährung ("parole") durch. Bundespräsident a.D. Christian Wulff und Botschafter Dr. Peter Wittig nahmen an der Anhörung teil.

27. Oktober 2017 -- Die Zeitung Washington Post (Original  bzw. übersetzt ) berichtet, dass das Institute for Actual Innocence der University of Richmond nun Jens Sörings Unschuldserklärung ("Pardon") öffentlich unterstützt.

30. November 2017 -- Die Zeitung Washington Post (Original  bzw. übersetzt ) verölffentlicht einen Artikel, der Gouverneur Terry McAuliffe dazu auffordert, Jens vor Ende seiner Amtszeit zu begnadigen.

13. Dezember 2017 -- Jens' Anwalt Steven Rosenfield reicht einen Zusatz zum Pardon Antrag ein, in dem er darlegt, dass ein Forensiker namens Elmer Gist, Jr. während Jens' Prozess eine Falschaussage machte bez. der Möglichkeit von DNA Tests schon zur damaligen Zeit, also 1990. Laut Berichten in der Zeitung Daily Progress sowie im öffentlich-rechtlichen Radio hätte man sämtliche DNA Beweise im Begnadigungsantrag bereits vor 27 Jahren vor Gericht bringen können, wenn dieser Mann nur die Wahrheit gesagt hätte. Bezeichnenderweise war Elmer Gist, Jr. verantwortlich fuer den Justizirrtum im Fall Ed Honaker, der 1994 ein Pardon erhielt.

14. Dezember 2017 -- In einem Interview mit der Zeitung Washington Post (Original  bzw. übersetzt ) und dem TV-Sender NBC29 sagt Gouverneur Terry McAuliffe, dass er keine Entscheidung zu Jens' Begnadigungsantrag fällen werde. Jens sagt dem Lokalfernsehsender WSET / ABC13 (Übersetzung ), er sei "schockiert", dass McAuliffe sich weigere, eine Entscheidung zu fällen, denn der Gouverneur  habe in einem vorherigen Interview gesagt, er würde "das Richtige" tun.

15. Dezember 2017 -- Die Premiere des Dokumentarfilms "Killing for Love" (auf Deutsch: "Das Versprechen") findet in Los Angeles, New York und Lynchburg, der Heimatstadt der Haysoms, statt. Das Magazin The New Yorker veröffentlicht einen langen Artikel über die Premiere sowie über Gouverneur McAuliffes Entscheidung, keine Entscheidung zum Pardon Antrag zu fällen. Nach der Los Angeles Premiere beantwortet der Hollywood Schauspieler Martin Sheen Fragen der Zuschauer, in Lynchburg ist fast jeder Platz im größten Hörsaal der erzkonservativen Liberty University besetzt (Bericht 1Bericht 2).

9. Februar 2018 -- Das renomierte US-Fernsehjournal "ABC 20/20" bringt eine neue Reportage über die Haysom Morde. Sehen Sie die Sendung und lesen Sie Jens Sörings und Sheriff Chip Hardings Kommentare dazu.

16. Februar 2018 -- RTL bringt einen neuen Bericht über die Haysom Morde.

Am 23. Februar 2018 lehnte das Virginia Parole Board Jens' Parole zum 13. Mal ab

9. April 2018 -- Albemarle County Sheriff J.E. "Chip" Harding hält eine Pressekonferenz mit F.B.I. Special Agent Stanley J. Lapekas. Ebenso anwesend sind Detective Sergeant Richard Hudson und Senior Investigator Chuck Reid. Zusammen unterzeichneten diese vier Polizisten einen Aufruf zur Begnadigung (Übersetzung ) von Jens Söring. Sehen sie einen Lokalfernsehbericht oder lesen sie einen Zeitungsartikel.

Mai 2018 -- Am 1. und 6. Mai 2018 veröffentichte die Zeitung Roanoke Times "Pro" und "Kontra" Meinungsartikel von Glenn Ayers, einem Unterstützer des Bedford County Sheriff's Department, und Bill Sizemore, einem Unterstützer von Jens Sörings Pardonantrag. Lesen Sie die besten Argumente beider Seiten in ihren eigenen Worten!

2. Oktober 2018 -- Jason Flom (Mitgründer des New York Innocence Project) und Chip Harding (Sheriff von Albemarle County) besprachen Jens' Fall bei einer Konferenz zum Thema Justizirrtuemer an der University of Virginia. Auf CBS wurde dazu ein Bericht gezeigt.

31. Oktober 2018 -- Das öffentliche Radio von Virginia sendet ein Interview  mit dem Ermittler Sergeant Richard Hudson. Darin spricht er über den neuen Schuhabdruck, den er in einem alten Tatortfoto gefunden hatte, sowie über die sich seit nun über zwei Jahren hinziehenden Verzögerungen bei der Bearbeitung von Jens' Pardon-Antrag.

29. Januar 2019 -- Das Parole Board lehnt Jens' frühzeitige Entlassung auf Bewährung ("parole") zum vierzehnten Mal ab.

4. Februar 2019 -- John Grisham bespricht den Fall Söring im preisgekrönten Podcast "Wrongful Conviction with Jason Flom".

Am 5. März 2019 schließt sich der prominente Anwalt für Menschenrechte, Prof. Irwin Cotler, dem Team von Jens an, nachdem er ihn im Buckingham Correctional Center besucht hat. Prof. Cotler ist der ehemalige kanadische Justizminister, Anwalt für politische Gefangene wie Nelson Mandela und Andrei Sacharov und für den Friedensnobelpreis nominiert. Sehen oder Lesen Sie ein Interview mit Prof. Irwin Cotler und lesen Sie eine Zusammenfassung zum aktuellen Status des Falls.

21. April 2019 -- Die Zeitung Washington Post veröffentlicht einen ausführlichen Artikel zum Fall.

29. Mai 2019 -- Sundance Now veröffentlicht die erste Folge des 8-teiligen Podcasts über Jens' Fall, produziert und erzählt von Amanda Knox

    Jens Söring ist ein deutscher Schriftsteller, der mehr als 33 Jahre in amerikanischen und englischen Gefängnissen verbrachte für einen Doppelmord, den er nicht begangen hat. 2016 zeigten DNA Tests, dass Blut am Tatort, welches einst ihm zugerechnet wurde, tatsächlich von zwei anderen Männern stammte.

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